In Ranstadt wird ein Unterwasser-Übungstank für Frankfurter Feuerwehr gebaut

Die Firma Ickes plant, fertigt, montiert und wartet Förderanlagen und Stahlbaukonstruktionen für namhafte Unternehmen in ganz Deutschland sowie Rohrleitungen, unter anderem für Großheizanlagen, Kläranlagen, Lebensmittel- und Chemieanlagen. Auch erledigt das Unternehmen diverse Schlosserarbeiten und viele Spezialaufträge, wie zum Beispiel den Bau eines Unterwasser-Übungstanks für die Frankfurter Feuerwehr.
Diesen Tank konnte der Wetterauer Bundestagsabgeordnete Oswin Veith kürzlich bei seinem Besuch im Ranstädter Schmiedebetrieb besichtigen. Dabei wurde er von Vertretern der örtlichen CDU begleitet.

In dem 1988 gegründeten Familienunternehmen, das von Firmeninhaber Thomas Ickes geleitet wird und neun Mitarbeiter beschäftigt, arbeiten auch seine Ehefrau und Tochter mit. Die Auftragslage sei gut, berichtete Ickes im Gespräch mit Veith. Deshalb würde er gerne noch weitere Mitarbeiter einstellen, könne aber keine geeigneten Fachkräfte finden. Veith: „Leider haben viele Wetterauer Betriebe dieses Problem. Deshalb halte ich es für dringend notwendig, wieder mehr junge Leute für Ausbildungsberufe zu interessieren. Wir brauchen eine Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung.“ Dazu habe die CDU im letzten Jahr konkrete Vorschläge für die Weiterentwicklung der beruflichen Bildung zu einer Höheren Berufsbildung erarbeitet, die er sehr unterstütze. Ausgehend von der Qualifikation des Meisters, Fachwirts oder Technikers gehe es in dem Konzept darum, aufstiegswilligen jungen Menschen über berufliche Aus- und Fortbildungswege attraktive Karriereperspektiven zu eröffnen.

Handwerk und Mittelstand in Deutschland würden weltweit für höchste Qualitätsstandards, Innovationen und Leistungsfähigkeit stehen, so Veith. Damit dies so bliebe, sei es Aufgabe der Politik, nicht nur die Angebote zur Qualifizierung von Arbeitskräften zu verbessern, sondern auch die Rahmenbedingungen für Unternehmen so zu gestalten, dass sie genügend Spielraum für Investitionen hätten und damit Arbeitsplätze erhalten und neu schaffen könnten.

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